Seelen

F. Weingartner

Du weisst, wir bleiben einsam: du und ich,

Wie Stämme, tief in Gold und Blau getaucht,

Mit freien Kronen, die der Seewind streift;

So nah, doch ganz gesondert, ewig zwei.

Doch zwischen beiden webt ein feines Licht

Und Silberduft, der in den Zweigen spielt,

Und dunkel rauscht die Sehnsucht her und hin.