Tage, wo ich dich nicht sehe
F. Wüllner
Tage, wo ich dich nicht sehe,
Sind mir trüb und kummervoll,
Denn erst deine heil'ge Nähe
Sagt mir, dass ich leben soll.
Bist du mir am Abend ferne,
Werden mir vorüber geh'n
Nächte, deren schönste Sterne
Glanzlos auf mich niederseh'n.
O wie süß sind, diese Nächte,
Ganz umfängt dein Wesen mich!
Meine Tage, meine Nächte
Suchen, lieben, segnen dich!