Auf ihrem Grab, da steht eine Linde
Ferdinand von Hiller
Auf ihrem Grab da steht eine Linde,
D'rin pfeifen die Vögel im Abendwinde,
Und drunter sitzt auf dem grünen Platz
Der Müllersknecht mit seinem Schatz.
Die Winde wehen so lind und so schaurig,
Die Vögel singen so süss und so traurig:
Die schwatzenden Buhlen, die werden stumm,
Sie weinen und wissen selbst nicht warum.