Umsonst

Franz Wüllner

An Dich verschwendet hat mein Herz

Sein bestes Gut und Blut,

Sein Träumen, Lachen und Weinen,

Sein Zagen und seinen Mut.

Und Du - Du gehst und blickst vorbei,

Du stolze Königin,

Du weisst, und willst nicht wissen,

Wie ganz verarmt ich bin;

Wie bettelarm, wie bettelstolz

Ich meine Strasse zieh'!

Zum Bettler bin ich geworden,

Doch betteln werd' ich nie!