Die Zigeunerin
Friedrich Gernsheim
Ich schlage dich, mein Tambourin;
Ich schwinge mich als Tänzerin;
Ich schlage dich so wild, so wild,
Weil ich so trüb, so trübe bin,
Beschwüre gerne meine Pein,
Betäubte gerne meinen Sinn;
Doch ewig ist mein Kummer wach,
Doch ewig ist mein Friede hin.
Ach, käme dir ein Ahnen nur,
Wie krank ich im Gemüthe bin,
Du tönetest nur Herzeleid
Ob deiner armen Schlägerin.