Nun sieht das Zweigestirn, wie still und mild zusammen

Friedrich Heinrich Himmel

Nun sieht das Zweigestirn, wie still und mild zusammen

Dort auf und ab die beiden Sterne gehn,

Und ewig sich einander hold umflammen!

O, laß uns dort Bedeutung sehn!

Es geht der große Geist der Liebe

Durch seine Schöpfung, die er trägt und hält;

Er schlingt das süße Band der holden Wechseltriebe

Hier um ein Herz, und dort um eine Welt.