Gedichte
G. Bachlund
Wenn der Tod
Die Musik verschlingt:
Werden wir uns erkennen?
Lebst Du
Im Zimmer, wo Männer stehn?
Aus dem Meer steigt die Insel,
Ein Leben, das uns gegolten hat.
Vögel fliegen auf.
Weine nicht!
*
Mond.
Gazellen rufen;
Die Öde der Täler, bedeckt von Schnee.
Sieh, ich wandle,
Ein Mensch der Liebe.
Ein Herz voll Hoffnung
Hat mich erreicht.
*
Wo bist du?
Ein Stern fällt.
Dein Gesicht!
Du bist da!
*
Wenn Du den Becher leerst,
Wo jenseits
Weiße Schwalben trinken:
Vergiß nicht die Träne,
Den Kuß, den Du träumtest,
Am Himmel der Toten.
Du bist geliebt!