Ruhe in Frieden
G. Bachlund
Schreit' sachte, hier ruht sie
in kalter Erd',
und flüstre, dass sie die
Maßliebchen hört.
Ihr Haar, schimmernd wie Gold,
welkte wie Laub.
Sie, die einst jung und hold,
zerfiel zu Staub.
Lilienrein und zart
des kaum gewahr,
dass schon zur Frau sie ward,
ging sie ins Jahr.
Sarg, Erd und schwerer Stein
decken sie nun,
mir bleibt die Qual allein,
ihr ist die Ruh.
Friede und Ruh sei ihr,
kein Wort, kein Lied,
mein ganzes Sein liegt hier,
begrabt es mit.