Weihnachtslied

G. Bachlund

Schau endlich hin auf einen Stern,

auf irgendeinen Stern

im Flockenwirbelsternensturm.

Er leitet dich -

wohin auch immer -

zum Ende, Ursprung und zur Liebe.

Gebrochen ist sie nun, die Taube,

geknickt, sternengeformt.

Schwarz geht der Regen nieder,

noch steigt die bitt're Flut.

Wes' ist die Hand,

die aus der Taube Schnabel nimmt den Zweig?

Unstete Wand'rer - stehen wir zu dritt am letzten Tor.

Und dräuend über uns

verweilt die schwarze Faust, ein Stern, auf dorrem Holz.