Sternentrost

G. Bergmann

Still ist die Nacht,

Die Pappel wiegt sich sacht,

Die Glocke schlägt, das Bächlein rauscht,

Die Wachtel grüßt, die Liebe lauscht.

Es wogt mein Schmerz;

Verwundet Herz,

O blute blute nimmermehr,

So friedlich ist die Nacht und hehr.

O all ihr Sterne weit und breit,

O uferlose Ewigkeit,

Was ist doch alles Erdenweh?

Es kommt und schmilzt wie Märzenschnee!