Junge Schmerzen
G. Enescu
Ich schau in Dein Auge,
Der Himmel geht auf!
Der Wald, der wird stille,
Der Bach hemmt den Lauf,
Und doch bin ich traurig!
Du fühlst, was ich fühle,
Du bist, was ich bin,
Ich les Dir im Herzen,
Nur Reinheit wohnt drin,
Und doch bin ich traurig!
So treu wie der Felsen,
So tief wie das Grab,
So warm wie die Sonne,
So fest wie der Stab,
Und doch bin ich traurig.
Die heimliche Liebe
Wie blühte sie auf,
Da kamen die Menschen
Und traten darauf,
Darum bin ich traurig!