Der Frieden

G. Flügel

Friedlich wandelt Stern an Stern

Dort am blauen Himmel,

Zank und Hader ist dort fern,

Fern das Kriegsgetümmel.

Friedlich fließt durch junges Grün

Hier die Silberquelle,

Und die Sterne spiegeln drin

Ruhig sich und helle.

Erd' und Himmel ruft uns zu:

Menschen; lebt in Frieden!

Sonst; ach, ist euch keine Ruh

Und kein Glück beschieden.

Friedlich wollen wir denn seyn --

Uns einander lieben,

Stets in Eintracht uns erfreu'n,

Andre nie betrüben.

Dann fließt; wie die Quelle hier,

Uns dahin das Leben,

Bis in ew'gen Frieden wir

Ueber Sternen schweben.