Der Heimliche
G. Gerson
Schon lange schmeck ich ein Vergnügen,
das ich der Neubegier verschwiegen,
die forschend mir ins Auge sah.
Nicht Ruhm, nicht Gold ist meine Freude;
sie reizen, glaub' ich, alle beide:
doch lieblicher reizet
Nein! ich werde sie nicht nennen;
zwar alle, welche Schönheit kennen,
die kennen unsre Sylvia:
Mehr aber braucht man nicht zu wissen.
Ich weiß, was ich versprechen müssen,
als sie mir ihr Herze
Sie haßt mich nicht, ich müßt' es lügen;
nur sagt sie: Damon sey verschwiegen!
Und was sie sagt, das thu' ich ja.
Ihr wißt es nur, ihr stummen Linden!
Die Stunden, die bey Euch verschwinden,
verschwinden uns unter