Empor!

G. Rebling

Hoch empor am Himmelsbogen

sind die Sterne aufgezogen;

welch' ein heilig stilles Chor!

Dass das Herz dir größer werde,

blicke von der kleinen Erde

zu dem ew'gen Glanz empor.

Kannst du noch dein Auge senken,

deines armen Lebens denken

und was irdisch dich betrübt?

Der den Flammenkranz gewunden,

hat dich seiner Wert gefunden,

ist ein Vater, der dich liebt.

Aus der Sterne Millionen,

aus den glanzerfüllten Zonen

hat er seinen Thron erbaut.

Seiner Welten lichte Heere,

seiner Sonne Flammenmeere

wandeln, wo sein Auge schaut.

Seine Liebe spricht den Segen,

dass auf ihren ew'gen Wegen

nie sein Auge sie vergisst.

Allem Dasein, allem Leben

hat er diesen Trost gegeben;

Halleluja, dass du bist!