Hoch über den Sternen

G. Schreck

Hoch über den Sternen,

wie muss es so friedlich sein:

Am himmlischen Bogen

tief unten das Wogen

der Menschen um irdischen Schein!

Hoch über den Sternen,

wie muss es so selig sein:

Ihr Leiden, ihr Freuden,

entflohen euch beiden,

so fern euch zu seh'n und so klein!

Hoch über den Sternen,

wie muss es so heiter sein:

Die Nebel, die Nächte

zu schau'n, dem Geschlechte

der Menschen zur lastenden Pein!

Hoch über den Sternen,

wie muss es so göttlich sein:

Das Raten und Wähnen,

das Ahnen, das Sehnen

verkläret im himmlischen Schein!