Geisternähe

G. Strong

Wenn der Wind mir Stirn und Wange

schmeichelnd kühlt mit sanftem Kuss

fühl ich deines Athems Wehen,

deines Auges holden Gruss!

In des Waldes Wipfel Rauschen

hör ich deiner Stimme Klang,

in dem Riesellaut der Quelle

deinen lieblichen, lieblichen Gesang!

Stille Nacht haucht' deinen Namen,

Erd und Himmel, Luft und Meer

zaubern deiner Schönheit Hülle,

deine Nähe um mich her.