Zur Freude will sich nicht gestalten

G. Vierling

Zur Freude will sich nicht gestalten,

was mir so tief bewegt das Herz;

geheimnisvoll nur will es walten,

ein Traum, ein stilles Leid, ein Schmerz.

Oft will's aus meinen Augen dringen

der Blume gleich nach Luft und Licht,

in hellen Tönen will's erklingen,

doch Schweigen nur ist meine Pflicht.

Ja, schweigend darfst du nur erscheinen

und still dich freu'n des Sonnenlichts,

du darfst nur dichten, darfst nur weinen,

o meine Lieb', und weiter nichts.