Du fehlest mir, wie einsam und wie stille

Georg (Jiři Antonín) Benda

Du fehlest mir, wie einsam und wie stille

ist nun für mich der Wald, die Flur!

wo ich genoß der reinsten Freuden Fülle,

find ich von allen keine Spur.

Du fehlest mir, umsonst singt Philomele,

umsonst ist Tal und Hain geschmückt;

du fehlest mir, du Abgott meiner Seele!

Und alles fehlt, was mich entzückt.

O eile, komm, mit innigem Verlangen

sehnt meine Seele sich nach dir;

o komm, laß dich von meinem Arm umfangen,

und sink an diesen Busen hier.