Die Einladung
Gioacchino Antonio Rossini
Komm, Geliebter, du säumest
So lange! Ich athme bange,
fern, fern von dir,
o eil' zu mir!
Kannst du noch widerstehn?
Muss den mein Klagen
Erst zu dir tragen,
mein inniges Flehn!
Wenn meine Augen,
o Freund dich erblicken,
strömet Entzücken
mir in das Herz
dir klopfts entgegen
mit mächtigen Schlägen!
Komm, mein Leben,
entreiss mich dem Schmerz!