O Jugend, o schöne Rosenzeit
Gustav Bergmann
Von allen schönen Kindern auf der Welt
Mir eines doch am meisten wohlgefällt;
Es hat ein rot Mündlein und dunkelbraunes Haar;
Wohl will ich es lieben auch ganz und gar.
Die Grübchen in den Wangen,
Das Grübchen in dem Kinn,
Drin war mich gleich gefangen
Mein ganzer leichter Sinn,
Und in die blauen Augen,
Seh' ich da recht hinein,
Da möcht' ich mein Lebtag
Gefangen drin sein!
O Jugend, o schöne Rosenzeit!
Die Wege, die Stege sind mit Blumen bestreut;
Der Himmel steht offen, man schaut die Engelein.
O könnt' ich, Herzliebsten, stets bei dir sein!