Ergebung

H. Fleischer

Die Tage der Lust sind aus, Kamerad,

Und die Stund' ist gekommen zum Scheiden.

Wir lebten in Saus und Braus, Kamerad,

Nun müssen wir Mangel erleiden.

Wir schwelgten am Tische der Huld, Kamerad,

Nun heißt es vom Glück sich entfernen;

Nun reicht uns ihr Brot die Geduld, Kamerad,

Und läßt uns das Darben erlernen.

Die Lokomotive pfeift, Kamerad,

Wie hörten wir das so gerne,

Wenn wir durch den Wald gestreift, Kamerad,

Und es klang so verschollen von Ferne.

Wir wandern nicht mehr zu zwein, Kamerad,

Wir dürfen zur Seite nicht schauen.

Blick auf in des Himmels Schein, Kamerad,

Und laß uns den Sternen vertrauen.