Ich darf des Freundes nicht zu viel gedenken

H. Fleischer

Ich darf des Freundes nicht zu viel gedenken,

Der meines Denkens mächtiger Magnet,

Zu bitter möcht' es meine Seele kränken,

Daß zwischen uns so mancher Markstein steht.

Macht' ich mich auf, dem fernen Lande zu,

Zerreißen würden meine stärksten Schuh;

Ich wollte gern auf nackten Sohlen gehn,

Könnt' ich nur den Geliebten wiedersehn.