Schöne Augen
H. Fleischer
So wie der Wandrer nach des Waldes Schatten
Sich schmerzlich sehnt,
Wenn nur die Wüste vor dem Blick, dem matten,
Sich endlos dehnt;
Wie der Geächtete in seiner Zelle
Die Nacht begrüßt,
Wo ihm ein Traum von Glück und Sommerhelle
Sein Weh versüßt:
So sucht dein Auge schattenkühl zum Rasten
Mein müdes Herz,
Daß es, befreit von seinen Schmerzenslasten,
Flieh' himmelwärts.