Trübe Zeit

H. Fleischer

Nun streichen die friedlosen Winde

So scheu durchs Land,

Nun liegen die Blätter der Rosen

So fahl im Sand.

Und was er von Treue gesprochen

Zur Frühlingszeit,

Das wanderte fort mit den Winden,

Ach weit, so weit.

Es hallen die Glocken vom Thurme --

Wie klingts so schwer,

Als ob eine sündige Seele

Gestorben wär.