Der erstochene Reiter
H. Freiherr von Bach
Erstochen und in Moor und Blut
Der Reiter auf seiner Fahne ruht.
Zerbrochen ist das Schwert in seiner Hand,
Vergessen ist er im ganzen Land.
Verlassen von seinem Roß und Hund,
Seine Braut küßt eines Andern Mund.
Es rascheln die Blätter bei seinem Gebein,
Der Mond zieht vorüber mit seinem Schein;
Es hält allein dort treue Wacht
Ein Todesschauer um Mitternacht.