Der Tod

H. Gál

Wenn der Herbst im Weinberg die Trauben gereift,

dann holt dich der Tod.

So weit, wie der Blick vom Berge schweift,

noch weiter trägt dich der Tod.

So dunkel, wie schwüle Gewitternacht,

noch finstrer ist Tod.

So kalt, wie starrende Winterpracht

und kälter ist Tod.