Der Freier
H. Hermann
Mein sprödes Lieb ward endlich doch gefreit
In dieser wunderschönen Frühlingszeit
Und macht die Hochzeitsreise ohne Schuh
In einer engen, engen Totentruh'.
Auf falbem Rosse ritt der Freier an,
Gar stürmisch warb der bleiche Reitersmann --
Ihm gönne ich mein Lieb, nur ihm allein...
Hätt' gerne mögen bei der Hochzeit sein.