Und dennoch dein (Malgré moi)
H. Hermann
Mein Herz, das niemals kann verzeih'n,
will dein Gedächtnis ganz versenken;
und dennoch dein! Dein ist mein Denken.
Mein Lied, du hast gespottet sein;
nie tönt's zu deinem Preise wieder,
und dennoch dein sind meine Lieder.
Mein Aug', umflort von Tränenpein,
sei still von dem, was ich begehre;
und dennoch dein ist meine Zähre.
Du warst mein Glück, mein Sonnenschein;
nun sei aus meinem Herz vertrieben.
Und dennoch dein, dein bleibt mein Lieben.