Zur höchsten Firn', in's tiefste Thal

H. Hoffmeister

Zur höchsten Firn', in's tiefste Thal

Am holdsten blickt die Sonne;

Ach! möchte mit dem letzten Strahl

Noch spenden alle Wonne!

Schon kommt die Nacht; da glühn die Höhn

Noch ein Mal auf im Dunkeln,

Und tief im Grund wie schön, wie schön

Der Tannen Wipfel funkeln!

Ja! was die Welt vergaß im Leid,

Was ihr zu hoch geflogen,

Wie treu hat's Gott doch jederzeit

Wie mild an's Herz gezogen!