Ich geh' nicht in den grünen Hain
H. Huber
Ich geh' nicht in den grünen Hain,
Ich geh' in die braune Haide,
Da kann ich endlich ganz allein
Bleiben mit meinem Leide.
Die Föhren ächzen, der Stürme Thor
Wirbelt im gelben Sande,
Ein schwarzes Wetter zieht empor
Über dem Haiderande.
Die Haide woget wie ein Meer
Und schüttelt die rothen Blüthen,
Da wild die Winde hin und her
Ihr braunes Haar durchwüthen.
Die Blitze zucken, der Donner rollt
Dumpf über die braune Haide,
So zuckt mein Schmerz, so zittert und grollt
Mein Herz in seinem Leide.