Den Noah mag ich leiden

Marschner, Heinrich

Den Noah mag ich leiden,

Der schenkte uns den Wein,

Drum soll bei Lust und Freuden

Er nicht vergessen sein!

Zur Flut sprach er: O rase,

Du machst mir keine Noth,

So lang es mir im Glase

Erstralt wie Abendroth!

Und trank und sang und lachte

Und schlief beseligt ein,

Und stand, als er erwachte,

Bei Koblenz an dem Rhein.

Da pflanzte er die Reben

Den lieben Strom entlang;

Drum laßt aus Dank ihn leben

Bei jedem Becherklang.