Lied

Marschner, Heinrich

Wie still mit Geisterbeben

Die Sehnsucht mich durchglüht

Und rastlos fort durchs Leben

Und Sturm und Nacht mich zieht!

Bald wogt die Brust,

Bald schlägt das Herz

In hoher Lust,

In tiefem Schmerz.

Der Morgentraum entflieht.

Ach, Sehnsucht, Sehnsucht, Sehnsucht!

Wie all der Seele Streben

In einem Bilde glüht!