Mädel! mein Mädel!

Marschner, Heinrich

Blick'st du mich an mit den Äugelein klar,

Wird mir so seltsam, wie nimmer mir war;

Lächelst so schelmisch und herzig dazu:

All' meine Seele bezaubertest du:

Mädel! mein Mädel!

Blick nicht zur Erde! ich sage es noch:

Sagt' ich es nimmermehr, wahr wär' es doch,

Fragt' ich und sucht' ich im Lande umher,

Keine, die schöner wär', fände ich mehr:

Mädel! mein Mädel!

O du mein Lieb, du mein herziges Kind!

Laß mich dich drücken an's Herze geschwind:

Nehme nicht Himmel und Erde für dich,

Du nur alleine beseligest mich;

Mädel! mein Mädel!