Und weil's nun einmal nicht anders ist

Marschner, Heinrich

Und weil's nun einmal nicht anders ist,

Daß du mein herzliebes Mädel bist; -

Und weil die Sonne uns lächelt an,

Daß auch nicht Einer ihr's wehren kann:

So wollen wir's singen und sagen!

Hüllt sich die Sonne in Wolken ein,

Nicht lange birgt sie den hellen Schein;

Schlich sich die Lieb' in ein Herz hinein,

O! so verrathen's die Aeugelein:

D'rum wollen wir's singen und sagen!

Die Sonne scheinet! die Liebe glüht!

Ein holdes, rosiges Mädel blüht;

Wenn nicht dies rosige Mädel wär',

Glüht Sonn' und Liebe wohl nimmermehr:

Das wollen wir singen und sagen!