Am Strande

H. Proch

Des Morgens steig' ich auf die Höh'

und blicke seufzend auf die See.

Die Möwen, die vorüber zieh'n,

weh'n meine Grüße zu dir hin.

Ach, wie gern wär' ich bei dir!

Und wenn ein Schiff auslaufen will,

steh' seufzend ich am Strande still.

Die Segel sich so lustig bläh'n,

die Winde nach der Heimat weh'n.

Ach, wie gern wär' ich bei dir!

Das Blättchen hier von meinem Hut,

das werf' ich freudig in die Flut.

Wenn du es findest fern am Strand,

dann denke, dass ich dir's gesandt.

Ach, wie gern wär' ich bei dir!