Das Alpenhorn
H. Proch
Von der Alpe tönt das Horn, gar so zaubrisch wunderbar.
S'ist dort eine eigne Welt, nah dem Himmel schon fürwahr.
Andre Blumen, andre Wolken, wie in einem Zauberreich;
Nur mein Lieben, nur mein Leiden bleibt sich ewig, ewig gleich.
Und ich zieh' zur Alpe hin, will dem eignen Schmerz entflieh'n,
Doch ich denk' an dich zurück, muß wohl weiter, weiter ziehn.
Und die trüben Melodien dringen in die Seele mir;
Denn das Glück, das fern ich suche, find' ich ewig nur bei dir.