Das sehnende Herz
H. Proch
Ein niegefühltes Sehnen
durchbebet meine Brust,
es schwimmt das Aug' in Tränen,
und strahlet doch vor Lust.
Der Liebe Zauberwogen
umspielen Herz und Sinn;
zu ihm nur hingezogen,
möcht' ich mir selbst entflieh'n.
Mir strahlten seine Blicke
so klar, so hell, so rein;
es fehlt zu meinem Glücke
nur er, nur er allein!