Haidekinds Lied in der Ferne
H. Proch
Nach der Heide,
nach der Heide möcht' ich wieder,
die sich dehnt im Ungarland,
wo nicht Blumenduft noch Lieder,
wo nur Sonnenglanz und Sand.
Nach der Heide,
nach der Heide möcht' ich wieder,
über die der Reiher fliegt
und sein glänzendes Gefieder
in dem Meer der Lüfte wiegt.
Nach der Heide,
nach der Heide möcht' ich wieder,
wo nur Rosse, leichtbehuft,
mutig strecken ihre Glieder,
und der wilde Csikos ruft.
Nach der Heide,
nach der Heide möcht' ich wieder,
wo vom Hügel, dornumstrickt,
einsam schaut die Hütte nieder,
d'rinnen ich das Licht erblickt.