Reitertrost

H. Proch

Den einen Fuß im Bügel,

die eine Hand am Glas,

die and're Hand am Zügel,

den andern Fuß im Gras.

Hätt' ich drei Hände, Käthe,

wahrhaftig, glaub' es mir,

dass ich die dritte böte

zum Liebespfande dir.

Doch find'st du noch am Ende

die Hand, die einst dich führt:

Ich habe nur zwei Hände,

und beide schon placiert.

Die hat mein Rappe nötig,

und die führt Glas und Schwert.

Vielleicht wird eine ledig,

bis ich zurückgekehrt!