Schweitzers Heimweh

H. Proch

Zieh'n die lieben gold'nen

Sterne auf am Himmelsrand,

denk' ich dein in weiter Ferne,

theures Schweitzerland.

Denk' an meine Lieben Alle

heim im Vaterhaus,

aus des Lebens wüstem Schwalle

reiss ich mich heraus.

Fremd steh'ich im fremden Lande,

einsam, freudenleer,

Keiner der mich liebend nannte

mir begegnet wär.

D'rum erglüht ein heisses Sehnen

in dem Busen mir

und die Augen füllen Thränen.

Heim, zieht's mich zu Dir!

Hier fühl'ich die milden Lüfte

nicht die Brust unweh'n;

athme nicht die würz'gen Düfte

auf der Berge Höh'n.

Sehe nicht die Heerde springen,

die zu Berge zieht,

hör' das Alpenhorn nicht klingen

nicht des Hirtenlied.

Ach! das Weh' im fernen Lande

jed'er Tag erneut's,

wär ich heim in Vaterlande,

in der lieben Schweitz.