Stilles Glück

H. Proch

Nicht mit Worten kann ich sagen,

was im Herzen mir erglüht;

meine Freuden, meine Klagen

formen immer sich zum Lied.

Fremde Glut durchströmt mein Herz,

löst in Harmonie den Schmerz.

Was verborgen ich getragen

in der Seele tiefstem Raum,

was erblüht aus frühen Tagen

wie ein schöner Frühlingstraum,

alles kehrt bei deinem Blick

in die Seele mir zurück.

Ja, der Seele soll es leben,

ein Geheimnis tief und treu,

mich begeistern, mich erheben,

ewig jung und ewig neu;

nur der Liebe werde klar,

was der Welt Geheimnis war.