Sympathie von Felix Dahn
H. Schläger
Es schwebt in liebendem Umfangen
Still um den Himmel hin die Nacht,
In Traum und Frieden ist vergangen,
Was meine Seele bange macht.
Ein tiefes, ahnungsvolles Sehnen
Weht durch die laue, dunkle Luft: -
Durch meine Seele zieht ein Wähnen,
Als ob sie eine andre ruft.
Wer bist du, die so still und mächtig
Mich anzieht wie der Mond das Meer?
Ich weiß nicht: doch du liebst mich mächtig,
Denn meine Seele zittert sehr!