Müde
H. Schmid
In Kampf und Not hab ich dich nie ersehnt,
da war ich stolz und stark, dich zu verlachen;
nun steht die Klinge an die Wand gelehnt
und rostet ein.. ein Träumen ohn Erwachen..
Ein müdes Dämmern.. und kein Morgenrot,
dem all das Nächtig-Enge frühfroh weiche..
gib mir die Hand, Freund und Erlöser Tod,
und führe mich in deine stillen Reiche.