Morgen

H. von Glenck

Wie du nun vom blauen Hügel,

Sonne, deine Hände hebst

Und auf goldgesäumtem Flügel

Lächelnd nach der Höhe schwebst,

Hängt sich meiner Seele Sehnen

Weinend an dein weißes Kleid,

Daß du mich aus Noth und Thränen

Trügst in ew'ge Herrlichkeit!