Nachts

H. von Glenck

Tiefstill die Nacht. Nur manchmal, halb im Traum,

hör ich ein Knistern an den weiten Wänden,

ein ruhlos Tasten hier und dort im Raum,

als wie von feinen, schlanken Frauenhänden.

Dann weiss ich es, was dir dein Traum gebracht:

du suchst nach mir, du kannst mich nicht vergessen,

du suchst und suchst die ganze lange Nacht

nach einem Glück, das du doch einst besessen.