Leb wohl, Frau Welt

Hans Fleischer

Es liegt die Welt in Scherben,

Einst liebten wir sie sehr,

Nun hat für uns das Sterben

Nicht viele Schrecken mehr.

Man soll die Welt nicht schmähen,

Sie ist so bunt und wild,

Uralte Zauber wehen

Noch immer um ihr Bild.

Wir wollen dankbar scheiden

Aus ihrem großen Spiel;

Sie gab uns Lust und Leiden,

Sie gab uns Liebe viel.

Leb wohl, Frau Welt, und schmücke

Dich wieder jung und glatt,

Wir sind von deinem Glücke

Und deinem Jammer satt.