Ich kann's nicht fassen

Heinrich August Marschner

Ich kann's nicht fassen, nicht glauben,

Es hat ein Traum mich berückt;

Wie hätt' er doch unter allen

Mich Arme erhöht und beglückt?

Mir war's, er habe gesprochen:

Ich bin auf ewig dein --

Mir war's -- ich träume noch immer,

Es kann ja nimmer so sein.

O laß im Traume mich sterben,

Gewieget an seiner Brust,

Den seligsten Tod mich schlürfen

In Thränen unendlicher Lust.