Tanzlied

Heinrich Kaspar Schmid

Nun wind um deine Stirne

den vollen Rosenkranz!

Nun schürz dich, blanke Dirne,

und komm mit mir zum Tanz!

Der Mond grüsst durch die Zweige,

die Linde schauert sacht;

da singt und klingt die Geige

hell jauchzend durch die Nacht.

Da springen wir den Reihen

in lustig-tollem Schritt:

es hüpft vor Lust uns zweien

das Herz im Takte mit.