Treues Rösslein
I. Paderewski
Treues Rösslein, treues Rösslein,
Heute gilt's zu spüren,
Welche Pfade, welche Pfade
Mich zur Liebsten führen!
Ach, sie hat uns schnöd' verlassen,
Ihr Herz mitgenommen;
Findst du nicht die rechten Pfade,
Wird sie uns entkommen.
Treues Rösslein, treues Rösslein,
Groß sind deine Lasten,
Musst die Winde überholen,
Darfst nicht ruh'n, nicht rasten.
Treues Rösslein, treues Rösslein,
Größer sind die Schmerzen,
Die nach letztem Hoffnungsschimmer
Nagen mir am Herzen.