Liebeslied
J. Abenheim
Schön wie der Mond, der nächtlich einsam wallt,
so schön bist du! doch auch so ernst und kalt,
ein Herz ein See, in dem dein Bildnis ruht,
und bist du nah, so wechselt Ebb' und Flut.
Du aber teilst dies wilde Drängen nicht,
streust still auf mich dein träumerisches Licht.